Geboren 1944 im früheren Sudetenland; seit 1966 verheiratet, ein Sohn und zwei Enkelkinder. Nach Abitur und Studium fünf Jahre Volksschullehrer in Hamburg; nebenbei Weiterstudium in Psychologie, Erziehungs- und Sprachwissenschaft; 1971-79 Wiss. Assistent an der Universität Osnabrück, Abt. Vechta, Lehrgebiet Psychologie; 1976 Dissertation zum Thema "Hörverstehen" und Promotion; ab 1979 zunächst in der Sprachbehindertenpädagogik als Akademischer Rat am Fachbereich Erziehungswissenschaften I der Universität Hannover, ab 1983 in der sonderpädagogischen Psychologie tätig; 1988 Habilitation, Privatdozent; 1993 Titel eines "Ausserplanmäßigen Professors", 1994 Hochschuldozent; eine Vielzahl von pädagogischen und psychologischen Veröffentlichungen (Bücher, Buch- und Zeitschriftenartikel) im In- und Ausland; besondere Schwerpunkte sind (Hoch)Begabung und Kreativität (Kreativitätstest TSD-Z).
Erste Gedichte entstehen ab 1963, neben Lyrischem und Kurzprosa auch Garstiges (z.B. in "Stille Nacht allerseits", rororo 1972ff); 1974 erscheinen im Eigenverlag die KLAUSURTEXTE 1-3 mit eigenen Minitexten, Gedichten, Liedern und Zeichnungen.
Bis 1978 entstehen fotografische Arbeiten, Zeichnungen und Radierungen, die in mehreren Ausstellungen u. a. in Hamburg, Oldenburg, Vechta zu sehen sind.
Seit Anfang der 70er Jahre Versuche, seine Lyrik singbar zu machen; bis heute hat er ca. 90 Lieder, Songs, Balladen geschrieben und komponiert, die er neben eigenen Brecht-, Tucholsky-, Heine-, Villon- und Mühsam-Vertonungen mit eigener Gitarrenbegleitung auf Kleinkunstbühnen vorträgt.
Dazu kommen Auftritte in Radio und Fernsehen sowie Lesungen/Konzerte in Zusammenarbeit mit Goethe-Instituten in den USA, in Kanada, in Manila und Wellington, Neuseeland.
Zum Ende der 70er Jahre Versuche zur starken Rhythmisierung von Sprache und Sprechen: Lyrhythmen bzw. der erste deutsche Rap "der durchschnittsmensch".
Literarische Lesungen mit und ohne Musik beim Hamburger Literatrubel, bei der Literanover, im Lyriktelefon Hannover; Schriftstellertagen; Schulen; Bibliotheken etc.
1984 Schallplatte "wir sind die hinterwäldler" und "neu-tro-nen-bom-be" (letztere ist hier zu hören)
1985 Initiator und Leiter des ersten bundesweiten Schreibe-Wettbewerbs "junge leute schreiben" für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 20 Jahren sowie Herausgeber des Buches "Glück" (Burg-Verlag, Stuttgart) mit den besten Texten des Wettbewerbs.
1986-88 singt er regelmässig seinen "musikommentar zur lage" mit dem "blues von den mutigen leuten" im norddeutschen Fernsehen "Hallo Niedersachsen" (N3).
1988-89 Texte zu Bildern (z.B. "Wort-Bild-Dialoge", Sprengel-Museum, Hannover).
1989 Schallplatte mit "blues der mutigen leute" und "träume werden wirklich".
Literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, z.B. in "LesArt" und in "TANDEM" (Hannover: Postskriptum 1990 bzw. 1991) sowie "Land in Sicht" (Bremen: Ed. Temmen 1990) oder "StadtAnsichten" (Hannover: Sachse & Heinzelmann, 1995) oder „Poetische Sprachspiele“ (Stuttgart: Reclam, 2002); Lyrikpostkarten.
Neuere Arbeiten insbesondere Anagramme, Bildertexte und "grundgesetzliche" Satiren unter dem Titel "alle macht geht vom volke. aus" (klausur-verlag); Kinderlieder; Phantasiereisen.
Seit 1985 Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); zweiter Vorsitzender des "Fördererkreises deutscher Schriftsteller in Niedersachsen und Bremen e.V." 1991-96.
1990-2006 TANDEM-Lesungen mit Jürgen Jankofsky, Leuna.
1991 und 1992 HAFIZ-Literaturpreis für Satire.
1995/96 CD-Veröffentlichung "Das Blaue vom Himmel" (ContraPunkt 951101), Live-Mitschnitt des Programms "Lieder-Borstiges" in der Werkstatt Galerie Calenberg, Hannover.
2004 Gewinner
des 1. Peiner Poetry-Slam im Rahmen der Niedersächsischen Literaturtage.
2008 Beginnt,
(un)regelmäßiger an Poetry-Slams teilzunehmen; Fast-Gewinner
des „macht worte!“-Poetry-Slam, Oktober, Hannover.
2010 Gewinner des „MACHT WORTE!“-Poetry Slam zum Thema „Tod, Trauer, Abschied“, Mai, Hannover; 3. Platz beim großen "Zungenbrecher"-Slam im Opernhaus (Hannover); 2. Platz beim Slam im LOT-Theater, Braunschweig
2011 Gewinner
des „MACHT WORTE!“-Poetry Slam, Hannover, im Januar und des
ersten neuen WEITER-SAGEN-Slam im GUT, Hannover, im März; außerdem
23 (!) weitere 1. Plätze (bei insgesamt 45 Poetry Slams),
u.a. in Hamburg, Köln,
Bielefeld, Bad Oeynhausen, Rößrath,
Bergisch-Gladbach, Hannover, Detmold, Lüneburg, Bremen, Bonn, Krefeld,
Herne (siehe Aktuelles); außerdem Gewinner des ARTE-WebSlam und
der letzten Teilnehmerkarte für die Deutschen Poetry-Slam-Meisterschaften in
Hamburg, wo er nach Gewinn seiner Vorrunde im Halbfinale hinter dem späteren
Sieger den dritten Platz belegte und damit knapp den Einzug ins Finale der
besten Acht verpasste; hier ein aktuelles Porträt auf ndr.de